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Spektakel – Kunst – Gesellschaft

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Guy Debord und die Situationistische Internationale

Guy Debord und die Situationistische Internationale erfahren in den letzten Jahren auch im deutschsprachigen Raum vermehrte Aufmerksamkeit. In der Regel ging diese verstärkte Rezeption mit einer Reduzierung der Anliegen Debords und anderer SituationistInnen auf kunst-, kultur- oder auch medientheoretische Fragestellungen einher. Je größer die Begeisterung und das Interesse für die kunst- und kulturkritischen Schriften Debords wurde, desto weniger Beachtung fand die Gesellschaftskritik, die Debords Kunst- und Kulturkritik zugrunde liegt. Heute geht es zum einen darum, Debord und die SI in ihrem revolutionären Anspruch ernst zu nehmen. Zum anderen geht es um die Kritik ihrer Vorstellungen vor dem Hintergrund der gesellschaftskritischen Diskussionen der letzten 20 Jahre. Dieser Band versammelt Vorträge, die auf dem gleichnamigen Symposium im Januar 2005 in der Kunsthalle Exnergasse in Wien gehalten wurden und wird durch weitere Beiträge ergänzt.

Pressestimmen

Der Band „Spektakel – Kunst – Gesellschaft“ bietet eine Fülle von Anregungen, fordert Diskussion und Widerspruch heraus. Fast alle Beiträge sind lesenswert, gänzlich verzichtbar ist lediglich der von Alexander Emanuely, der – eingebettet in eine alberne Rahmenhandlung – die Biographien von Carl Einstein und Arthur Cravan nacherzählt. Bernd Beier schlägt eine aktuelle Brücke zur Bewegung der französischen Kulturprekären, deren Scheitern er etwas zu detailreich schildert. Und Biene Baumeister Zwi Negator bieten mit ihrem einleitenden Beitrag eine veritable Einführung in den Situationismus.

Florian Neuner / Scheinschlag

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Zusätzliche Information

Herausgeber

Stefan Grigat, Johannes Grenzfurthner, Günther Friesinger

Verlag

Verbrecher Verlag 2006

Sprachen

Deutsch

ISBN

3-935843-61-5

Veröffentlicht am

31.01.2006

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